Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.

Meister Eckart

 

Dass die wichtigste Stunde immer die Gegenwart ist, spüren wir an den Übergängen unseres Lebens in besonderer Weise. Wichtig werden diese Übergänge, weil sie nicht wiederholbar sind.

Die Geburt meines Kindes ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Und so möchte ich es in der Taufe unter den Segen Gottes stellen.

Seine Konfirmation - der Übergang vom Kind zum Erwachsenen - ist die Bestätigung der Taufe. Mein Kind entscheidet selber über seine Zugehörigkeit zur Kirche und sein Leben als Christ in dieser Welt zu gestalten.

Ich möchte heiraten. Reicht mir die Urkunde vom Standesamt als rechtsverbindliche Grundlage meiner Beziehung oder gehört zu meiner Ehe nicht auch neben der Liebe, die ich für meinen Partner oder meine Partnerin empfinde, die Liebe und der Segen Gottes, der uns zusammengeführt hat?

Am Ende meines Lebens möchte ich mir immer mehr bewusst machen, dass mein Leben sich nicht in meinen Lebensjahren erschöpft. Gott verheißt mir mehr. Mein Erdenleben ist nur ein Teil meines ewigen Lebens. Mit dieser Botschaft kann ich Frieden und meine Angehörigen Trost finden.

Ja - die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Ich möchte den Wert der Gegenwart ausschöpfen.

 

Dazu lädt die Kirchengemeinde Sie ein. Die Pfarrer und die Pfarrerin der Kirchengemeinde sind gerne bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen über Taufe, Konfirmation, Trauung und auch Beerdigung - nicht erst, wenn es so weit ist, sondern auch im Vorfeld.

Wer für Sie der erste Ansprechpartner sein könnte, können Sie hier erfahren, wenn Sie in dem neuen Fenster Ihre Adresse eingeben. Es wird Ihnen dann der Pfarrer / die Pfarrerin genannt, die für Sie aus unserer Kirchengemeinde zuständig sind.

 

Hier finden Sie schon mal ein paar Informationen zu den Amthandlungen vorab.

Über diese Links finden Sie direkt Informationen zu Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung, Eintritt und Wiedereintritt

Taufe

Ein Kind ist geboren.

Eltern, Großeltern, Familie und Freunde sind froh und dankbar, wenn es der Mutter und dem Kind gut geht. Denn welchen Gefährdungen unser Leben ausgesetzt ist, das spüren wir vor allem an den Rändern unseres Lebens.

Mit der Dankbarkeit für das neue kleine und verletzliche Leben ist oft auch ein neues Bewusstsein für das Wunder des Lebens verbunden. Und die Freude braucht auch einen Ort. Vielleicht wird Ihnen nach der Geburt Ihres Kindes die Frage nach Gott, dem Schöpfer allen Lebens, aufs Neue wichtig.

Mit der Taufe Ihres Kindes stellen Sie es unter den lebensbegleitenden Segen Gottes. Dabei ist die Taufe keine magische Handlung, die Ihr Kind vor allem Übel - Krankheit und Gefahr - schützen wird. Aber in der Taufe sagt Gott ihm zu, dass er in allen Lebenssituationen an seiner Seite bleiben wird. Gott wird immer ein Ansprechpartner für Ihr Kind sein, wenn Sie ihm das vorleben.

Bei der Taufe kommt Gott Ihrem Kind spürbar nahe. Zwischen das Taufwasser und Ihr Kind geht nichts mehr dazwischen - so nahe ist ihm Gott. Und er wird es bleiben. Das ist das große Versprechen der Taufe.

Was muss ich tun, wenn ich mein Kind taufen lassen möchte?

Ihren Taufwunsch melden Sie am einfachsten bei dem Pfarrer oder der Pfarrerin an, der oder die für Sie zuständig ist. Wenn Sie hier klicken, kommen Sie auf die Seite des Evangelischen Kirchenkreises Hamm. Dort finden Sie ein Formular, in dem Sie Ihre Adresse eingeben können und dann wird der zuständige Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin angezeigt.

Setzen Sie sich mit dem Pfarrer in Verbindung und besprechen mit ihm den Termin der Taufe. Festgelegte Tauftermine gibt es in unserer Kirchengemeinde zur Zeit nicht. Vor der Taufe wird es ein Taufgespräch geben, in dem die Bedeutung der Taufe, ihr Ablauf und das gegenseitige Kennenlernen (so man sich noch nicht kennt) im Vordergrund stehen.

Suchen Sie vor dem Taufgespräch ruhig schon mal einen Taufspruch für Ihr Kind aus. Dieses Wort aus der Bibel soll Ihr Kind durch sein Leben begleiten. Der Vers wird auch im Stammbuch der Familie und im Kirchenbuch eingetragen.

Stellen Sie Ihrem Kind Paten zur Seite. Suchen Sie solche Menschen aus der Familie oder dem Freundeskreis aus, denen Sie Ihr Kind anvertrauen würden und die es gerne bei seinem Wachsen und Werden begleiten möchten. Ihre Aufgabe als Eltern zusammen mit den Paten ist die christliche Erziehung Ihres Kindes. Daher muss eine Person, die das Patenamt übernimmt, Glied einer christlichen Kirche sein. Und auch Sie als Eltern sollten der christlichen Konfession angehören, in die Ihr Kind hineingetauft wird. Denn die Taufe ist die Aufnahme Ihres Kindes in die evangelische Kirche.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Taufe Ihres Kindes entscheiden.

Konfirmation

Haben Sie bei der Taufe Ihres Kindes noch selber entschieden, dass es getauft werden soll, so liegt die Entscheidung sich konfirmieren zu lassen bei Ihrem Kind selbst. Mit etwa 12 Jahren steht diese Entscheidung an.

Mit der Konfirmation bestätigt Ihr Kind die eigene Taufe. Der Konfirmation ist ein etwa 18 monatiger Unterricht vorgeschaltet. Im Moment strukturiert er sich in zwei Phasen. In der ersten Phase finden monatliche Treffen an einem Samstagvormittag statt. Nach Pfingsten arbeiten wir mit den Konfirmanden dann - je nach Jahrgangsstärke - in ein oder zwei Gruppen am Dienstagnachmittag jeweils für eine Stunde. Zwischen Ostern und Pfingsten liegen dann die Konfirmationstermine.

In der Konfirmandenarbeit möchten wir den Jugendlichen den Glauben erfahrbar machen. Unterschiedlichste Themen und Projekte werden wir mit ihnen gemeinsam erleben. Dabei geht es auch um Wissensvermittlung. Aber noch wichtiger sind die Erfahrungen, die die Jugendlichen mit Glaube und Kirche machen werden.

Was muss ich tun, wenn sich mein Kind konfirmieren lassen möchte?

Die Anmeldung zur Konfirmandenarbeit findet nach den Sommerferien eines Jahres - meist im September - statt. Die Konfirmation ist dann im übernächsten Jahr (also z.B. Anmeldung im September 2017 - Konfirmation Mai 2019).

  • Wenn Ihr Kind getauft ist und Sie mit Ihrer Familie in unserer Kirchengemeinde gemeldet sind, dann schreiben wir Sie rechtzeitig an und teilen Ihnen den Termin für die Anmeldung mit.
  • Wenn Ihr Kind nicht getauft ist, ein Elternteil aber Glied der evangelischen Kirche ist, dann werden Sie ebenfalls von uns angeschrieben und zur Anmeldung eingeladen. In beiden Fällen werden Sie in unserem Kirchenbuch geführt und wir haben Ihre Adressdaten.
  • Falls Ihr Kind nicht getauft sein sollte und Sie auch nicht Glied unserer Kirche sind, dann achten Sie bitte auf die entsprechenden Hinweise in der Tagespresse und auf dieser Internetseite. Der Termin zur Anmeldung wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.
  • Nicht getaufte Jugendliche werden im Laufe der Unterrichtszeit vor der Konfirmation getauft.

Sie melden als Erziehungsberechtigte Ihr Kind verbindlich zur Konfirmandenarbeit an. Und es ist schön, wenn Sie es zu verschiedenen Veranstaltungen begleiten können.

Zur Konfirmandenarbeit gehört neben dem Besuch der Zusammenkünfte in den Unterrichtsgruppen auch der regelmäßige Gottesdienstbesuch (mindestens zweimal im Monat). Da wir zu unterschiedlichen Zeiten Gottesdienste feiern, werden sich ein passende Zeiten ohne Probleme finden lassen.

Mit dem Angebot der Konfirmandenarbeit unterstützen wir Sie gerne bei der christlichen Erziehung Ihres Kindes und zeigen ihm Wege, als Christ in dieser Welt zu leben. Wir freuen uns auf eine spannende Konfi-Zeit.

 

 

Trauung

Informationen folgen!

Beerdigung

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Eintritt und Wiedereintritt

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